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Landes-Kathrein-Tanzfest im Meraner Kursaal

Kathrein stellt den Tanz ein
Großartige Stimmung beim Landes-Kathreintanz-Fest im Meraner Kurhaus
(siehe dazu auch Bildergalerie)

Auch heuer konnte die Arbeitsgemeinschaft Volkstanz in Südtirol zum feierlichen Abschluss des Tanzjahres 2008 wieder zahlreiche VolkstänzerInnen und Tanzbegeisterte beim größten Tanzfest Südtirols willkommen heißen.
Im Zeichen der heiligen Katharina von Alexandria, der Patronin der Volkstanzgruppen, haben sich am Samstag, den 15. November 2008 viele TänzerInnen im Kursaal eingefunden, um miteinander das Tanzbein zu schwingen.

Angeführt von der Ersten Vorsitzenden der ARGE, Monika Rottensteiner und Klaus Tappeiner, dem Zweiten Vorsitzenden, wurde die Veranstaltung mit dem Auftanz eröffnet, wobei es sich auch Kulturlandesrätin Sabina Kaslatter Mur und Merans erster Bürger Günther Januth nicht nehmen ließen mit den TänzerInnen aus Nah und Fern in den Saal einzumarschieren. Nach den Grußworten von Rottensteiner, Januth und Kaslatter Mur war das Parkett freigegeben.
Es wurde wiederum ein abwechslungsreiches Tanzprogramm erstellt, welches sicherlich für Jeden, sowohl Anfänger als auch arrivierte Volkstänzer, interessante Inhalte zu bieten hatte, da die „Burgstaller Tanzlmusig“ neben den klassischen Rundtänzen Walzer, Polka, Marsch und Boarischer natürlich auch typische Tiroler Volkstänze zum Besten gab
Einen Höhepunkt des Abends stellte die Pauseneinlage dar, die die Volkstanzgruppe Lana übernommen hat. Anlässlich ihres 50 jährigen Bestehens führte sie mit 16 Paaren den Reiftanz auf, der traditionell zum Ende der Erntezeit getanzt wird.
Zudem wurde diese Unterbrechung des Tanzprogramms genutzt, um die neue Auflage des „Volkstanz Notenbuches für Steirische Harmonika in Griffschrift“, herausgegeben von der ARGE Volkstanz, vorzustellen.
Durch die festliche Kleidung und das Flair des Kurhauses wurde der Veranstaltung eine besondere Note verliehen, welche sowohl die Mitglieder der zahlreichen Volkstanzgruppen als auch die anderen tanzfreudigen Anwesenden immer sehr schätzen.
Der Kathreintanz bietet aber nicht nur eine gute Gelegenheit um gemeinsam das Tanzbein zu schwingen. Wie Monika Rottensteiner betonte, „stellt er Kathreintanz alljährlich auch einen Ort der Begegnung dar, wo immer wieder neue Bekanntschaften gemacht werden. Vor allem im heurigen Jahr habe ich sehr viele neue und junge Gesichter auf dem Parkett gesehen, was mich für die Zukunft des Volkstanzes als Kulturträger und Pfleger der Traditionen sehr positiv stimmt.“
Neben den Tanzfans aus Südtirol, waren auch etliche Vertreter aus den Nachbarländern und –regionen, wie Österreich, Bayern, Schweiz, im Kursaal beim Tanzen und Feiern dabei.
Wie jedes Jahr ging das Tanzfest mit der „Woaf“ und im Anschluss daran dem gemeinsam gesungenen Lied „Weil’s nochr Zeit isch“ feierlich zu Ende und stellte somit einen krönenden Abschluss des heurigen Tanzjahres dar.
Der Name des Kathreintanzes ist auf die heilige Katharina von Alexandria zurückzuführen, deren Gedenktag am 25. November gefeiert wird. Der darauffolgende Advent gilt als tanzfreie Zeit. Aus diesem Grund gibt es im Volksmund auch heute noch den Spruch: Kathrein stellt den Tanz ein.


Judith Unterholzner



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