Tageslehrgang für Jugendliche in Sand in Taufers (siehe dazu auch Bildergalerie)
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Bereits zum zweiten Mal lud die ARGE Volkstanz in Südtirol, Bezirk Pustertal am 24. Oktober 2004 zu einem Tageslehrgang für Jugendliche in das Pfarrheim von Sand in Taufers ein.
Ziel dieses Lehrgangs sollte es sein, einen Tag unter gleichgesinnten Jugendlichen zu verbringen, das tänzerische Können zu verbessern, aber auch neue Kontakte und Freundschaften zu knüpfen und zu sehen, dass man mit der Freude am Volkstanz auch als Jugendlicher nicht alleine dasteht.
Während voriges Jahr dieses Angebot zahlreiche Jugendliche genutzt haben, trudelten dieses Jahr die Anmeldungen leider nur sehr spärlich ein; um so erfreulicher war es, dass sich dann am Sonntag dennoch 21 Tanzfreudige vom Mittelschulalter bis zu 25 Jahren im Pfarrsaal von Sand in Taufers einfanden. Dass die Tanzfreude bei den Mädchen größer ist als bei den Buben, ist ja bereits bekannt und dies spiegelte sich auch bei diesem Lehrgang mit dem Verhältnis 6 Buben, 15 Mädchen wider.
Als Tanzleiter haben sich Christoph Gallmetzer und Sigrid Lehmann zur Verfügung gestellt, unterstützt wurden sie von der Spielerin Ingrid Marginter.
Das Tanzprogramm war sehr vielfältig: begonnen wurde mit dem Boarischen, wobei sowohl der Grundschritt erarbeitet wurde, als auch einige Figuren für die bereits etwas versierteren Tänzer gezeigt wurden. Auch beim Walzer und bei der Polka wurde zuerst auf den Grundschritt eingegangen, dann wurde noch mit einigen Volkstänzen (Eiswalzer, Sternpolka, Spitzbubenpolka, Hiatamadl, Bauernmadl, Siebenschritt) das Gelernte vertieft. Großen Anklang fanden auch die "Alten Tänze für Junge Leute", von denen der Holsteiner Dreitour und Fairfield Fancy durchgemacht wurden. Nicht fehlen durfte im Tanzprogramm natürlich der Fox, bei welchem die erfahreneren Tänzer von Christoph allerlei Figuren gezeigt bekamen, während die Anfänger mit Sigrid den Grundschritt übten.
Die fleißige Mitarbeit der Kursteilnehmer hat gezeigt, dass sie wirklich mit Freude dabei sind - bleibt zu hoffen, dass ihnen diese Freude noch lange erhalten bleibt, und dass sie sich vielleicht auch ansteckend auf andere Jugendliche auswirkt!
Sigrid Lehmann
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