









 |
"Familie und Musik" im Haus der Familie/Lichtenstern vom 27. Juli bis 2. August 2008
Musik und Spiel für die ganze Familie
Musik ist Freude, Spaß und geselliges Beisammensein. Dies zeigte das Abschlusskonzert der Fortbildungswoche „Familie und Musik“ in Lichtenstern am 1. August. Eine Woche lang hatten sich 24 junge Familien unter der Leitung von Robert Schwärzer mit Volksmusik, Gesang und Tanz beschäftigt. Aber auch Theaterspiel, Malen und Basteln gehörten dazu. Musik als ganzheitliche Lebensart und das Konzert als ungezwungenes Beisammensein – dieses Konzept wurde auch heuer wieder deutlich.
Der Abend war als „Fernsehshow Klingendes Lichtenstern“ gestaltet, durch die Journalist Otwin Nothdurfter führte. In einem großen Fernsehrahmen sahen die Zuhörer die verschiedensten Kleingruppen, Eltern- oder Kindergruppen. Das humoristische Element kam dabei nie zu kurz, so trat eine Teilnehmerin als Sepp Forcher auf, die Älteren unter den Kindern spielten ein Werbe-Kabarett und auch die Erwachsenen thematisierten den Konsumkult unserer Zeit in einem „Marken-Sprechgesang“. Aber es gab auch eine Formel 1 mit selbst gebastelten Autos, die Karaoke-Show „Tanzalarm in Lichtenstern“ und es wurden die Sieger des Talentwettbewerbs „Stella d´ oro“ vorgestellt. Dass der Gesang dabei nie zu kurz kam, zeigten sowohl Kinder als auch Erwachsene mit einigen schlichten Volksweisen. So wurde der Abend eröffnet mit einem Alperer und dem Lied „Wie schön der Tag hergeht“, gesungen von „Johann und Frauen“. Eine eigene Tanzlmusi – die Teilnehmer hatten natürlich ihre Instrumente mitgebracht – spielte den Umgang-Marsch, und die Kinder stellten in einem Lied die einzelnen Instrumente vor: „Spiel, spiel für uns ein Lied und wir machen alle mit.“ Im Katzentatzentanz zeigten die Drei- bis Fünfjährigen, dass die musikalische Frühförderung Spaß machen kann, wenn sie spielerisch vorgeht und Raum für Fantasie lässt, die sich in den schönen Masken der Kinder zeigte. Nach dem von Robert Schwärzer komponierten „Kugilatn“, gab es auch Internationales, wie die Kalinka aus Russland und einen Samba aus Rio. „Michael und seine Trommelgang“ erzeugte Urwaldstimmung, doch wurde immer wieder auch die traditionelle Volksmusik angestimmt. Nachdem allen Familien Popcorn ausgeteilt wurden, lud der Moderator zum Tanzabend. Stefan Innerhofer vom Sängerbund dankte dem Leiter Robert Schwärzer, den neun Referenten und allen Teilnehmern: „Das Faszinierende ist zu sehen, wie Jung und Alt verbunden sind.“ Innerhofer dankte allen Mitwirkenden: Die Woche wurde in Zusammenarbeit mit dem Haus der Familie, mit dem Südtiroler Volksmusikkreis und der Arbeitsgemeinschaft Volkstanz in Südtirol veranstaltet.
Paul Bertagnolli
Südtiroler Sängerbund
Zurück
|
|
|
|